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Feigwarzen, Feuchtwarzen, Kondylome, Condylomata acuminata

Feigwarzen sind durch das Humane Papillomavirus (HPV), meist durch Typ 6 oder 11 übertragene Warzen. Sie treten fast immer im Genitalbereich (Eichel, Schamlippen, Scheide, Vorhaut) oder um den Anus herum auf. Das Virus wird beim Geschlechtsverkehr übertragen und regt die Hautzellen zur Vermehrung an. Meist ein bis sechs Monate nach der Übertragung entstehen zuerst kleine weder juckende noch schmerzende Knoten.

 

Wichtige Information:

In unserer Praxis behandeln wir lediglich Feigwarzen am männlichen Genitale bzw. im Schambereich um das männliche Genitale.

Bei Frauen muss immer ZUERST eine Begutachtung des Scheideninneren durch spezialisierte Frauenärzte erfolgen. Liegen Feigwarzen im Inneren der Scheide vor, werden diese zuerst durch den Frauenarzt behandelt (dann immer zusammen mit den äußeren sichtbaren Feigwarzen). Die alleinige äußere Behandlung von Feigwarzen ist nicht sinnvoll und führt nicht zum Erfolg.

Für Frauen und Männer gilt zudem: sollte ein Befall im Analbereich vorliegen, dann ist eine Begutachtung und Behandlung durch den Proktologen IMMER ZUERST erforderlich. Liegt ein Befall im Enddarm vor, wird dieser Bereich zusammen mit den äußeren Feigwarzen beim Proktologen behandelt. Die alleinige äußere Behandlung von Feigwarzen ist nicht sinnvoll und führt nicht zum Erfolg.

Warum ist das wichtig?

Sollten bei analen Feigwarzen ein Befall im Enddarm unentdeckt bleiben, dann führt dies wieder zur Ausbreitung der Feigwarzen im äußeren Analbereich. Die Quelle muss also eliminiert werden. Der gleiche Mechanismus liegt bei einem Befall von Feigwarzen in der Scheide vor. Durch die normale Sekretion bzw. durch Geschlechtsverkehr verteilen sich die Feigwarzen wieder nach außen und es kommt zur erneuten Infektion der äußeren Anteile (Schamlippen etc.).

Zusammenfassend ist also vor einer Terminvereinbarung folgendes zu beachten: 

  1. Frauen mit Feigwarzen wenden sich bitte direkt an den Frauenarzt.
  2. Frauen oder Männer mit Feigwarzen im Analbereich wenden sich bitte an den Proktologen
  3. Männer, die lediglich im Genitalbereich Feigwarzen haben (aber KEINE im Analbereich), können sich gerne direkt an uns wenden.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei einem unserer Fachärzte. Wir helfen Ihnen sehr gerne weiter!

 

Unseren Patientinnen empfehlen wir, sich direkt und schnellstmöglich beim Frauenarzt vorzustellen!

Später wachsen die einzelnen Herde zusammen und bilden große, himbeerartig aussehende Wucherungen von rötlicher bis weißlicher Farbe. Häufig bemerken die von Feigwarzen betroffenen Patienten keine Symptome und nur das Entstehen der Warzen. Manchmal kommt es zu Juckreiz, Brennen, verstärktem Ausfluss oder Blutungen. In seltenen Fällen können Papillomaviren und somit Feigwarzen auch nicht sexuell übertragen werden, dies ist jedoch die Ausnahme. In diesen Fällen kann es durch gemeinsames Baden oder durch Gegenstände zur Infektion (auch schon bei Kindern) kommen. Feigwarzen sind daher relativ häufig: in der sexuell aktiven Bevölkerung zwischen 15 und 45 Jahren leiden etwa 1 Prozent an Feigwarzen. Am häufigsten kommen Kondylome im Alter zwischen 20 und 24 Jahren vor.

Wie kann ich mich vor Feigwarzen schützen?

Das Infektionsrisiko kann durch den Gebrauch von Kondomen um ca. 70 Prozent gesenkt werden. Da die Viren aber bereits über den Hautkontakt übertragen werden können, ist leider auch mit Kondom ein hundertprozentiger Schutz nicht möglich.

Sind Feigwarzen gefährlich?

Schlimm ist häufig die psychische Belastung durch die Entstellung des Intimbereichs. Deswegen sollte mit der Therapie nicht gezögert werden, zumal Feigwarzen heilbar sind. Zudem können unbehandelte Feigwarzen entarten und an Ort und Stelle ein sogenanntes Vulvakarzinom, d.h. einen bösartigen Krebs des äußeren Genitals der Frau bilden. Unter 45 Jahren ist dies selten und geschieht meist nur bei Patientinnen mit Immunschwäche. Bei älteren Frauen kann jedoch bei bis zu 30 Prozent der Betroffenen ein Vulvakarzinom aus Feigwarzen entstehen, weshalb diese unbedingt von einem Fachmann entfernt werden sollten.

Bei Männern kann (seltener) ein Peniskarzinom aus Feigwarzen entstehen. Sie sollten Neubildungen im Genital – und Analbereich unbedingt Ihrem Dermatologen oder Gynäkologen zeigen! Eine Untersuchung von Proben im Labor kann die Infektion mit HPV ausschließen. Feigwarzen sollten aufgrund der Entartungsmöglichkeit unbedingt und möglichst rasch behandelt werden. Sie können zwar von selbst abheilen, dies geschieht jedoch nur in etwa 30 Prozent der Fälle und oft erst nach langer Zeit. Darauf sollten Sie also nicht warten. Unbehandelt können Feigwarzen über viele Jahre hinweg wachsen und dann sowohl sehr groß als auch gefährlich werden.

Verfahren zur Entfernung von Feigwarzen:

In unserer Praxis werden Feigwarzen in der Regel in lokaler Betäubung fein abgetragen. Die Behandlung ist kaum schmerzhaft.

Die kleinen entstehenden Wunden heilen ohne Probleme innerhalb von etwa 5 Tagen ab.

Danach sind Verlaufskontrollen wichtig. Der zeitliche Abstand sollte etwa 4 Wochen betragen. Werden bei den Verlaufskontrolle keine neuen Feigwarzen entdeckt werden, ist die Therapie abgeschlossen.

 

Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei einem unserer Fachärzte. Wir helfen Ihnen sehr gerne weiter!

 

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