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Ekzeme

Das Ekzem ist ein sehr häufiger Hautausschlag, der mit starkem Juckreiz einhergeht und verschiedene Ursachen hat. Ein Ekzem äußert sich durch die sichtbaren Symptome:

  • Röte, tritt immer zuerst auf, manchmal auch als einziges Symptom, bevor die Krankheit von alleine ausheilt
  • Blasen
  • Nässen, beim Aufplatzen der Blasen
  • Krusten
  • Schuppen

Wir können verschiedene Allergietests durchführen, um dem Auslöser Ihres Ekzems auf die Spur zu kommen.
Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei einem unserer Fachärzte. Wir helfen Ihnen sehr gerne weiter!

Akut können alle Symptome nebeneinander auftreten. Hinzu kommt immer ein mehr oder minder starker Juckreiz. Da die Krankheit durch Gifte und Chemikalien verursacht werden kann, ist sie eine der häufigsten Berufskrankheiten. 40 Prozent aller Berufskrankheiten sind Hautkrankheiten, von denen 90 Prozent zur Gruppe der Ekzeme gehören.

Durch welche Einflüsse entstehen Ekzeme?

Ekzeme entstehen im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten nicht durch Bakterien, Viren oder Parasiten, sondern durch andere Umwelteinflüsse. Die drei häufigsten Ekzem-Arten sind das allergische Ekzem, das toxische Ekzem, das durch Giftstoffe hervorgerufen wird und das atopische Ekzem, auch Neurodermitis genannt.

Welche Stoffe lösen häufig Kontaktallergien aus?

Die häufigsten Kontaktallergene sind Nickel, Kobalt und Kosmetikastoffe. Gegen Nickel, das zur Herstellung von Modeschmuck genutzt wird, sind allein in Deutschland etwa 1,9 bis 4,4 Millionen Menschen allergisch. Auf Duftstoffe reagieren ca. 1,4 bis 3,4 Millionen Menschen mit Ausschlägen.

Ein Epikutantest kann relativ einfach den Verdacht einer übermäßigen Sensibilität prüfen. Dafür wird ein Pflaster mit fraglichen Substanzen auf die Haut geklebt, um eine allergische Reaktion zu provozieren. Diese wird entweder nach zwei und vier Tagen beobachtet, oder sie bleibt aus – was dann gegen eine Kontaktallergie spricht. Die einzige ursächliche Therapie ist bis heute die konsequente Vermeidung der Allergene.

Was sind Auslöser für toxische Ekzeme?

Der häufigste Auslöser ist die UV-Strahlung der Sonne. Bei chemischen Stoffen führen Seifen, Laugen, Lösungsmittel und Säuren die Liste der Gifte an.

Unterschieden werden dabei akute von chronischen Ekzemen. Die klassischen akuten Ekzeme sind Sonnenbrand und Verätzung, letztere meist durch Arbeitsunfälle. Je stärker ein Stoff wirkt, desto größer ist die Gefahr von akuten Ekzemen. Geeignete Arbeitskleidung trägt maßgeblich zur Vermeidung der Ausschläge bei und sollte nie vernachlässigt werden. Bei stark giftigen Substanzen kann es sonst zu nachhaltigen Hautschäden kommen. Chronische Ekzeme entwickeln sich über Jahre hinweg, bei regelmäßigem Gebrauch schwacher chemischer Stoffe. Die chronischen Ekzeme können im Laufe der Zeit eine Neurodermitis auslösen.

Wie werden Ekzeme behandelt?

Das hängt von der Art der Entstehung ab. Äußere Ursachen müssen gemieden werden und ausreichend Schutz der Haut bei Arbeiten mit ihnen gewährleistet sein. Kurzfristig können alle Ekzeme mit kortisonhaltigen Cremes behandelt werden. Angepasst an die Haut haben diese eine fettendere Basis bei Schuppen und sind wasserhaltiger bei trockener Haut. Wenn der Juckreiz sehr stark ist, kann die Therapie durch die Gabe von juckreizstillenden Tabletten (Antihistaminika) sowie kortisonhaltigen Tabletten unterstützt werden.

Atopische Ekzeme stärkerer Ausprägung können noch mit Calzineurinhemmern und im schlimmsten Fall mit Cyclosporin A behandelt werden. Beide Medikamente unterdrücken in verschieden starker Form das Abwehrsystem des Körpers, das die Symptome hervorruft. Eine Nebenwirkung ist die höhere Anfälligkeit für Infekte während der Behandlung.

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