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Haar- und Kopfhauterkrankungen

Die Hälfte aller Menschen leidet gelegentlich an Schuppen der Kopfhaut, denen jedoch selten eine Krankheit zugrunde liegt.

Haar- und Kopfhauterkrankungen - Kronberg - Frankfurt - Rhein-Main - Taunus

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Wie entstehen Schuppen der Kopfhaut?

Schuppen der Kopfhaut entwickeln sich meist durch Ablagerungen von Hautfett (Diagnose: seborrhoisches Kopfekzem). Fälschlicherweise denken viele Patienten, dass die Haut wirklich trocken ist und schränken das Haarewaschen ein. So beginnt ein Teufelskreis. Durch vermehrtes Ablagern von Fettschichten auf der Kopfhaut vermehren sich die Fettschuppen. Es juckt und rieselt.

Daher ist das Vorgehen ganz einfach: Nutzen Sie über 14 Tage täglich ein Shampoo für fettiges Haar. Dazu können Sie ein normales Haarshampoo aus der Drogerie oder aus dem Supermarkt verwenden. Achten Sie darauf, dass auf der Shampooflasche „Für fettiges Haar“ deklariert ist. Verwenden Sie keine „Sensitiv-Shampoo“ oder „Baby-Shampoos“, da diese zu mild sind und die Fettschicht auf der Kopfhaut nicht ausreichend reduzieren. Wichtig ist allerdings, dass Sie tatsächlich täglich Ihre Haare waschen, auch wenn es auf den ersten Blick übertrieben und mühselig klingt.

Sollten Sie damit keinen Erfolg haben, dann muss der Hautarzt die genaue Ursache untersuchen.

Vereinbaren Sie hier einfach Ihren persönlichen Beratungstermin. Wir helfen Ihnen sehr gerne weiter!

Auslöser für Schuppen und juckende Kopfhaut sind:

  • Sehr trockene oder fettende Kopfhaut
  • Pilze und Bakterien können ebenfalls Hautschuppung provozieren. Sie gehören zur gesunden Hautflora, können aber bei übermäßigem Wachstum oder Überwucherung durch schädliche Keime zu Schuppen führen. Besonders Hefen der Malassezia-Familie gehören zu den Übeltätern.
  • Die Psoriasis vulgaris, auch Schuppenflechte genannt, lässt nicht nur die Haut am Körper, sondern auch am Kopf großflächig schuppen.
  • Schädlinge wie Läuse und Flöhe können auch zu starkem Juckreiz und über das Kratzen zu Schuppen führen.
  • Durch Ekzeme (besonders) aus dem allergischen Umfeld, wie Kontaktekzeme gegen Shampoos oder Haarfärbemittel und Neurodermitis können am Kopf Rötung, Juckreiz, Schuppen hervorgerufen werden.
  • Bei der Tinea amiantacea bilden sich großflächige feste Schuppen in den Haaren. Hier sind Bakterien beteiligt.

Welche Therapien für Schuppen gibt es?

Je nach Auslöser lassen sich die Schuppen auf verschiedene Art und Weise behandeln. Für Pilze und Bakterien stehen Antibiotika und Antimykotika, Salben, Tinkturen und Shampoos zur Verfügung. Stoffe wie Urea, Salizylsäure und Schwefel lösen Schuppen ab. Selen und Steinkohleteer hemmen die Bildung weiterer Schuppen. Eine Entzündung kann durch Cremes gehemmt (Steroide, Vitamin D, Teer, UV Bestrahlung u.a.) und der Juckreiz gestillt werden.

Im Falle eines allergischen Ekzems und trockener Kopfhaut hilft schon selteneres Duschen mit mildem Shampoo.

Wir beraten Sie gerne, was in Ihrem Fall die beste Therapie ist. Je früher eine professionelle Behandlung erfolgt, desto schneller bilden sich auch die Schuppen zurück.

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