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Die Botox-Party

Es ist wie eine Tupperware-Party  – nur ohne Tupperware  und manchmal etwas glamouröser. Die Rede ist von der Botox-Party, die sich schon seit einigen Jahren großer Beliebtheit erfreut und neben Prosecco und Fingerfood auch Faltenbehandlungen mit Botox (Botulinum) im Programm hat.

Ist eine Behandlung auf einer Botox-Party seriös und ungefährlich?

Wir möchten Sie hier auf die Risiken aufmerksam machen und Ihnen empfehlen, eine Behandlung mit Botox (Botulinum) nur in der Praxis eines entsprechend ausgebildeten Facharztes durchführen zu lassen.

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Wie läuft eine Botox-Party ab?

In der Regel treffen sich an Botox-Behandlungen interessierte Frauen (und zunehmend auch Männer) in Privaträumen, in einem Kosmetikstudio oder in einem Friseursalon oder anderen Locations, die oft auch über soziale Netzwerke kommuniziert werden. Es mutet tatsächlich wie eine Party an, denn meist werden auch Drinks und Häppchen gereicht. Sinn der Veranstaltung ist aber die Botulinum-Behandlung, die – damit wird oft geworben – besonders preisgünstig sein soll, da es sozusagen Mengenrabatt gibt, je nach dem, wie viele Partygäste zusammen kommen. Außerdem wird suggeriert, dass die Faltenbehandlung in fröhlicher Runde mit gleichgesinnten Freundinnen doch viel mehr Spaß macht, als in einer Arztpraxis.

Dürfen Ärzte auf einer Botox-Party Behandlungen durchführen?

Behandlungen auf Botox-Parties sind Ärzten berufsrechtlich nicht gestattet. Renommierte Fachgesellschaften, wie etwa die Deutsche Gesellschaft für Botulinum-Toxin-Therapie e.V. (DGBT), in der Dr. Gündogan zertifiziertes Mitglied ist, untersagen ihren Mitgliedern ausdrücklich die aktive Teilnahme als Behandler auf einer Botulinum Party, und wer dagegen verstößt, muss mit dem Ausschluss aus der DGBT rechnen.

Welche Risiken birgt die Teilnehme an einer Botox-Party?

Eines der Risiken ist schon sehr offensichtlich, nämlich die Hygiene, die nicht immer dem Standard einer Arztpraxis entsprechen dürfte. Da es sich bei Botox (Botulinum) um ein rezeptpflichtiges Medikament handelt, darf die Behandlung somit auch nicht von Kosmetikerinnen, Visagistinnen oder Friseurinnen durchgeführt werden, da diese nicht über die notwendigen medizinischen Fachkenntnisse verfügen. Dann sind da noch die Heilpraktiker, die laut Arzneimittelgesetz nicht befugt sind, verschreibungspflichtige Medikamente zu beziehen oder wieder abzugeben, was aber bei einer Botulinum Party der Fall wäre. Auch Haftungsrisiken sind ein wichtiges Thema.

Alkohol auf der Botox-Party

Was der Ausdruck „Botox-Party“ verharmlost, ist die Tatsache, dass eine Behandlung mit Botox (Botulinum) eine medizinische Behandlung ist, der eine ausführliche Beratung und anschließend genug Zeit zum Überlegen vorausgehen sollte. Alkohol –  vor oder während einer medizinischen Behandlung –  wird kein seriöser Arzt gutheißen! Neben der körperlichen Wirkung auf Kreislauf und Blutgerinnung, beeinträchtigt der Alkohol nicht zuletzt auch die Wahrnehmung und die geistige Aufnahmefähigkeit für die medizinische Aufklärung.

Zum Schluss sei auch noch das Argument angeführt, dass Sie nicht wissen, was Sie von einem Behandler auf einer Botulinum Party verabreicht bekommen. Wird möglicherweise gespart und weniger injiziert, um so „günstige Preise“ anbieten zu können, oder ist das verwendete Botulinum-Präparat überhaupt in Deutschland zugelassen? All diese Risiken sollten Sie bedenken.

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