Allergien
Es gibt viele Begriffe zu Allergien: Hausstaubmilbenallergie, Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergie, Penizillinallergie, Katzenhaarallergie und andere. Die Ursachen sind für den betroffenen Patienten oft nicht ganz klar und Therapiemöglichkeiten sind sehr zahlreich.
Daher ist es sinnvoll einen vertrauensvollen Arzt zu haben, der Sie ausführlich berät und als Allergologe alle notwendigen Fachkenntnisse besitzt.
Dr. Gündogan behandelt als Allergologe zahlreiche Patienten aus der gesamten Region. Seine Praxis ist auf die unterschiedlichen Allergietestungen abgestimmt. In einem umfassenden Beratungsgespräch können bereits beim Erstgespräch Erkenntnisse gewonnen und durch weitere Maßnahmen bestätigt und anschließend behandelt werden.
Wie häufig sind Allergien?
In den westlichen Industrienationen nehmen Allergien immer mehr zu. Hierzulande leiden etwa fünf bis elf Prozent der Menschen an Allergien. Die Tatsache, dass in Dritte Welt Ländern ebenso wie auf dem Lande die Zahl der Allergiker verschwindend gering ist, hat zur Hygienehypothese geführt. Demnach bekommen Kinder, die im Säuglingsalter viel Kontakt mit Allergenen und bestimmten Bakterien haben weniger oft Allergien. Genetische Ursachen sind genauso gesichert, wie eine unter drei Monate verkürzte Stillzeit. Außerdem werden Umweltfaktoren (Smog), Lebensgewohnheiten (Stress) und eine Zunahme der Allergene diskutiert. Weitere Faktoren werden diskutiert. Die Allergieforschung ist dynamisch und befindet sich im steten Wandel.
Was sind Allergie-Symptome?
Allergien äußern sich auf verschiedene Arten. In den meisten Fällen sind Haut und Atmungsorgane betroffen.
Kontaktallergien
Ist die Haut direkt betroffen, so kommt es nach Kontakt mit dem Allergen zu Hautreaktionen wie Rötungen, Juckreiz, Brennen, Schuppenbildung oder offener Hautbereiche. Kontaktallergien sind sehr häufig und sollten bei Verdacht entsprechend abgeklärt werden, da die Reaktionsstärke meist zunimmt.
Beispiele für Kontaktallergien:
Bei einer Nickelallergie fängt die Haut z.B. unter einer nickelhaltigen Halskette an zu jucken. Bei Allergien gegenüber Inhaltsstoffen von Cremes, Salben und anderen Kosmetikprodukten oder Pflegemitteln
können großflächige zum Teil schwere Entzündungen hervorgerufen werden.
Kontaktallergien zeigen eine verzögerte Reaktion, d.h. meist fand der Kontakt der Haut mit dem Allergen 2 - 3 Tage vor einer Hautrreaktion statt, so dass manchmal nicht klar ist, was der tatsächliche Auslöser war. Daher setzen wir spezifische Allergietestungen (Epikutantestungen) ein, um dem Allergen auf die Spur zu kommen.
Nahrungsmittelallergie und Medikamentenallergie
Gefährlicher sind Allergien, die durch Medikamente oder durch Verzehr von Nahrungsmitteln hervorgerufen werden können. Sie zeigen beispielsweise Hautrötungen und Quaddelbildungen am gesamten Köper. Im Extremfall schwellen Lippen und Zunge stark an. Es kann zu Kreislaufreaktionen und Kreislaufversagen führen. Schwere Allergiereaktionen erfordern ein sofortiges Eingreifen eines (Not)Arztes.
Heuschnupfen (allergische Rhinokonjuntivitis)
Beim Heuschnupfen hingegen beginnt die Symptomatik oft mit Nasenjucken und Niesanfällen und führt dann zu Schwellungen der Nasenschleimhaut. Die Augen können gleichzeitig betroffen sein und neben einem Fremdkörpergefühl einen zum Teil ausgeprägten Juckreiz sowie Brennen aufweisen und den Tränenfluß aktivieren.
Beim Heuschnupfen gibt er mittlerweile moderne Behandlungsmethoden, die nicht nur die sogenannte "Spritzentherapie" - also die klassische Hyposensibilisierungstherapie - beinhalten. Sie bestehen in der regelmäßigen Einnahme von Tropfen oder Schmelztabletten, die individuell auf den Patienten abgestimmt werden können. Im ersten Schritt muss in einem ausführlichen Gespräch mit dem Allergologen die Ursache festgestellt werden. Steht das Allergen z.B. Hausstaubmilbe oder Birkenpolle fest, kann die Therapie beginnen. Insbesondere für Kinder wurden die Therapiemöglichkeiten deutlich weiterentwickelt. Die Allergie sollte in der Regel möglichst früh behandelt werden, wenn Beschwerden bestehen. Schreitet die Allergie unbehandelt fort, kann es zu einem sogenannten „Etagenwechsel“ kommen. Zur entzündeten Augen- und Nasenschleimhaut kommt eine Entzündung der Bronchien oft hinzu: das Asthma bronchiale.
Wie kann ich erkennen, gegen was ich allergisch reagiere?
Als Patient hat man manchmal einen Verdacht. Der ärztliche Nachweis kann jedoch nur durch spezielle Allergietestungen und ggf. Blutuntersuchungen erfolgen.
Der erste Weg bei Allergieverdacht sollte daher zum Allergologen führen. Dr. Gündogan ist Allergologe und berät Sie gerne und umfassend bei Allergieverdacht.
Die zwei wichtigsten Allergietestungen sind:
Pricktest (z.B. beim Heuschnupfen)
Besteht der Verdacht auf Allergene aus der Luft, die die klassische Symptome des Heuschupfens aufweisen, dann führen wir meist den Pricktest durch. Dieser Test dauert insgesamt 20 Minuten und liefert gleich ein Ergebnis.
Epikutantest (z.B. bei unklarer Rötung der Haut nach Anwendung neuer Kosmetikprodukte)
Dieser Test ist zeitlich etwas umfangreicher. Am ersten Tag werden unterschiedliche Substanzen auf den Rücken standardisiert aufgeklebt und zwei Tage später in unserer Praxis entfernt. Einen Tag später kann der Test abgelesen werden. Epikutantestungen beginnen wir in der Regel am Montag. Am darauf folgenden Mittwoch kann der Klebetest entfernt und einen Tag später abgelesen werden. Wenn Sie positiv reagieren, zeigen sich kleine Rötungen an den entsprechenden Stellen Ihres Rückens.
Wir stellen Ihnen dann einen Allergiepass aus, der die Substanzen aufführt, die Sie nicht vertragen. So können in Zukunft das Allergen in Kosmetikprodukten oder aus anderen Bereichen gezielt vermeiden, bevor sich die Allergie verschlechtert.
Allergien sind beispielsweise beschrieben gegen:
- Gräser und Baumpollen
- Tierhaare
- Hausstaubmilben
- Medikamente, besonders Penicillin, Sulfonamide, Cephalosporine, ACE Hemmer, Schilddrüsenmedikamente und andere
- Kontaktallergene z.B. Nickel, zahlreiche Konservierungsstoffe in Pflegeprodukten, Grundlagen von Cremes und Salben
- Nahrungsmittelallergene z.B. Erdnüsse, Fisch, Gluten, Hühnerei, Krebstiere, Lactose, Nüsse, Sellerie, Senf, Soja und verschiedene Getreidearten.
Dies ist nur eine Auswahl der häufigsten Allergene, kommen Sie beim Verdacht auf eine Allergie in unserer Praxis.
Welche Behandlungsoptionen gibt es?
Die Behandlung richtet sich nach Art und Schwere der Allergie. Es gibt ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Dr. Gündogan wird Ihnen die relevanten Möglichkeiten in einem ausführlichen Gespräch aufzeigen und Ihnen einen individuellen Therapievorschlag machen.
Was kann ich tun um Allergene zu meiden?
Zu den einzelnen Allergenen gibt es Ratgeber für den Alltag. In unserer Praxis haben wir zahlreiche Ratgeber für Patienten bereitliegen. Wir geben Ihnen nach einem persönliches Beratungsgespräch alle notwendigen Unterlagen mit. So müssen Sie nicht zeitaufwendig im Internet recherchieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
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